Nachfolgend ein Anwenderbericht des deutschsprachige Kunden Schlütersche Verlagsgesellschaft
WoodWing Enterprise bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft
Die Schlütersche Verlagsgesellschaft in Hannover produziert in anspruchsvollen Workflows eine Vielzahl verschiedenster Publikationen – und vertraut dabei auf WoodWing Enterprise.
Bereits im Jahre 1747 gegründet, ist die Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG mit Hauptsitz in Hannover heute ein mittelständischer Mediendienstleister, der zusammen mit den verbundenen Unternehmen regional und bundesweit in der Medienbranche tätig ist.
Mit über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern produziert die Firmengruppe an neun Standorten in ganz Deutschland GelbeSeiten, Fachbücher und eine Vielzahl von Fachzeitschriften.
Die Aufgabenstellung

Es war eine technologische Sackgasse, in der sich die Schlütersche Verlagsgesellschaft im Herbst 2006 befand. Ludger Simon, Leiter Entwicklung und Technik bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft schildert die Situation: "Wir setzten eine Layoutsoftware und ein Redaktionssystem ein, die zum damaligen Zeitpunkt nur unter Mac OS 9 liefen. Wir hatten zwar vorsorglich entsprechende Hardware, sprich Macs, eingelagert, aber es ging einfach nicht mehr. Also haben wir uns nach Alternativen umgesehen und sind auf WoodWing Enterprise gestoßen."
Die Workflows im Geschäftsbereich Fach-Publikationen der Schlüterschen Verlagsgesellschaft sind komplex. So müssen externe Redakteure und Layouter an den Standorten Augsburg, Mainz und Würzburg auf das System zugreifen können. Bei einem Titel, dem in einer Auflage von knapp 100.000 Exemplaren erscheinenden "Norddeutschen Handwerk", stellen die Pressesprecher von acht Handwerkskammern in Niedersachsen und Magdeburg die Artikel für den jeweiligen Regionalteil selbst ein. Trotzdem hat natürlich der störungsfreie Betrieb mit absoluter Termintreue höchste Priorität.

Mirco Albusberger, IT-Projektmanager im Geschäftsbereich Fach-Publikationen bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft, schildert eine weitere wesentliche Anforderung: "Von entscheidender Bedeutung für uns war die Einsatzfähigkeit der neuen Redaktionslösung mit dem bereits bestehenden Datenbanksystem von Oracle."
Die Evaluierungsphase
Trotz der recht komplexen Anforderungen gönnte sich das Team der Schlüterschen Verlagsgesellschaft nur eine recht kurze Evaluierungsphase – nach rund drei Monaten war die Entscheidung für das neue System unter Dach und Fach.
Dabei wurden drei Redaktionssysteme auf Herz und Nieren geprüft, und alle Zielgruppen des Systems wurden involviert – also die Layouter, Redakteure sowie die externen Autoren. Zudem flossen auch Gespräche mit anderen namhaften Verlagen in die Entscheidungsfindung ein.
WoodWing Enterprise konnte sich auch durch die Unterstützung des Datenbanksystems von Oracle gegenüber den Wettbewerbsprodukten profilieren, die in dieser Hinsicht allesamt passen mussten.
Ludger Simon erläutert weitere Pluspunkte des WoodWing-Produkts: "Ein weiteres wesentliches Kriterium für unsere Entscheidung war die Nachhaltigkeit von WoodWing Enterprise insbesondere in den Aspekten Preis und Innovation." Dabei fällt, so Simon, auch ins Gewicht, dass WoodWing Enterprise einfach in die bestehende Infrastruktur integriert werden kann.
Auch hinsichtlich der Lizenzbedingungen punktet das WoodWing-Produkt: "Wir setzen WoodWing Enterprise in den fünf Verlagsbereichen der Schlüterschen Fach-Publikationen ein und haben für jeden dieser Bereiche zwei Instanzen eingerichtet. Da fällt es angenehm auf, dass nicht für jede dieser Instanzen eine eigene Lizenz erforderlich ist."
Die Umsetzung

Die Einführung des neuen Redaktionssystems wurde ab Anfang 2007 schrittweise vollzogen, Titel für Titel. Simon: "Wir haben zwar für die gesamte Umstellung über ein Jahr gebraucht, es war uns aber wichtig, die einzelnen Objekte bei den ersten Produktionen zu begleiten."
Das galt besonders für die Titel eines damals gerade übernommenen Verlagshauses. Dort wurde bis zur Einführung von WoodWing Enterprise noch ohne jegliche Redaktionslösung im Dateisystem gearbeitet. Aus diesem Grund waren, so Ludger Simon, natürlich erhebliche Änderungen des bestehenden Workflows notwendig. Aber auch gerade in diesem Umfeld wurde WoodWing Enterprise sehr positiv aufgenommen.
Heute sind rund 110 Arbeitsplätze an das System angebunden, rund ein Viertel davon sind Layoutplätze. Die Anbindung externer Mitarbeiter erfolgt über das Internet über 2-MBit-Leitungen. Mit dieser Bandbreite läuft die Übertragung von bis zu vierseitigen Strecken in vollem Layout mit guter Performance. Für längere Strecken besteht die Möglichkeit, nur die Texte zu übertragen.
Das anspruchsvolle Sicherheitskonzept bei der Schlüterschen Verlagsgesellschaft erforderte zwei Application-Server. Neben dem internen Server im LAN läuft ein zweiter in der DMZ, der den Datenbank-Server ansteuert. Jeder der Verlagsbereiche wie etwa Industrie, Technik oder Veterinärmedizin verfügt jeweils über eine interne und externe Serverinstanz. Die extern tätigen Redakteure greifen ausschließlich auf den Server in der DMZ zu.
Bei der Implementierung von WoodWing Enterprise konnte sich die Schlütersche Verlagsgesellschaft auf den in Hamburg ansässigen Systemintegrator, die ProPublish AG, verlassen. Simon erinnert sich: "Das ist ein sehr engagiertes Team mit hoher Kompetenz, das auch größere Projekte termingerecht bewältigt."

Mirco Albusberger schildert die weiteren anstehenden Projekte. So wird an einer Integration von WoodWing Enterprise mit einer Lösung für die Blattplanung gearbeitet, auch an eine Anbindung an verlagskaufmännische Systeme sowie eine Archivierungslösung ist gedacht. Albusberger: "Wir streben einen hohen Integrationsgrad an, alles soll vollständig dynamisch ablaufen." Den Weg dazu ebnen die hohe Flexibilität und Skalierbarkeit von WoodWing Enterprise.
Das Fazit
Diese Planungen basieren, so Mirco Albusberger, auf dem langfristigen Vertrauen in die Lösung. Ludger Simon zieht denn auch ein rundum positives Resumee: "Wichtige Gründe für die Entscheidung für WoodWing Enterprise waren ja unter anderem die Kostenstruktur und die Zukunftssicherheit. Unsere Erwartungen haben sich voll und ganz bestätigt."
Simon weiter: "Das Preis-/Leistungsverhältnis von WoodWing Enterprise ist erheblich besser als das von Wettbewerbsprodukten, und auch hinsichtlich des technischen Innovationsgrades sind wir nicht enttäuscht worden." Und bei den Titeln, die bis zur Einführung von WoodWing Enterprise noch nicht mit einem Redaktionssystem produziert wurden, konnten die Produktionszeiten um 30 Prozent reduziert werden.
Aber natürlich hat Ludger Simon auch Wünsche: "Dossierwerkzeuge sind die Grundlage für die medienunabhängige Produktion, da die journalistische Arbeit vom Produktionsprozess abgekoppelt wird. Aber die Innovationskraft von WoodWing ist ja bekannt."

